Johannes Niemeyer
Johannes Niemeyer (1889-1980)

Johannes Niemeyer

(1889-1980)
war der Sohn des Völkerrechtlers Theodor Niemeyer und Bruder des Malers Otto Niemeyer-Holstein. 1908 nahm er ein Architekturstudium in München auf, absolvierte danach von 1919 bis 1920 eine Tischlerlehre in den Deutschen Werkstätten Dresden-Hellerau und wirkte im Anschluss von 1921 bis 1924 als Professor und Leiter der Fachklasse für Raumausstattung an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale). Seit 1924 arbeitete Niemeyer zunächst freischaffend als Architekt in Halle (Saale), verlegte jedoch 1928 seinen Wirkungskreis nach Berlin. Seine Tätigkeit konzentrierte sich in der Folgezeit vorrangig auf den Wohnungsbau. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Niemeyer hauptsächlich als Maler, war aber auch als Architekt an Entwürfen in Ostberlin beteiligt. Er gehörte 1955 zu den Gründungsmitgliedern des Freien Verbandes Bildender Künstler Berlins und hinterließ als Maler und Zeichner ein reiches OEuvre.

Seine Moderne-Bauten in Halle: